Nahrungsergänzungsmittel – besser als ihr Ruf?

{ 38 }

Auf ErnährungsQuatsch findest Du zum Thema Nahrungsergänzungsmittel noch nicht viele Artikel und Beiträge. Das liegt zum einen daran, dass die meine persönliche Ernährungsphilosophie in die Richtung geht, sich so natürlich und ursprünglich wie möglich zu ernähren. Was aber nicht schlussendlich bedeutet, dass wir alle Erfindungen und den Fortschritt unserer Zeit unbeachtet lassen und missachten sollten.

Deine Stimme ist gefragt?

Hast Du schon mal Nahrungsergänzungsmittel (z.B. Pulver, Tabletten, Brausetabletten, Pillen o.ä.) konsumiert?

Loading ... Loading ...

Nach dem Klick auf “Senden” erfährst Du das aktuelle Resultat der Umfrage.

Nahrungsergänzungsmittel

Was ich damit meine ist, dass man in unserer sich sehr schnell drehenden Welt durchaus auf “Hilfsmittel” der modernen Welt zurückgreifen kann/sollte, falls es erforderlich und sinnvoll ist. Sich aber beispielsweise ausschließlich von Almased oder anderen Proteinpulvern oder Pillen zu ernähren hat selbstverständlich nichts mit einer ausgewogenen und natürlichen Ernährung zu tun. 

Aber lass uns zum heutigen Punkt kommen und mich nicht weiter ausschweifen ;)   Christian Ehrmann fragte mich vor nicht all zu langer Zeit, ob es möglich sei einen Gastartikel zu veröffentlichen zum bereits erwähnten Thema Nahrungsergänzungsmittel.

Und hier ist er!

Mich würde sehr Deinen Meinung zum Gastartikel von Christian interessieren. Lass uns am Ende dieses Artikel im Kommentarbereich darüber diskutieren oder für viele ErnährungsQuatschler noch besser zugänglich auf unserer Facebook Seite. Ich bin sehr gespannt, und jetzt viel Spaß und Unterhaltung mit Christians Gastartikel.

Ein Gastartikel von Christian Ehrmann

Keine Zeit für eine gesunde Ernährung? Keine Chance auf fünfmal täglich Obst und Gemüse? Oder doch öfter mal was Schnelles zwischendurch? Und wenn sich das schlechte Gewissen rührt, greift man zur Pille – zum Nahrungsergänzungsmittel. Doch was bringen Nahrungsergänzungsmittel wirklich?

Zusammensetzung und Inhaltsstoffe

Nahrungsergänzungsmittel werden für viele verschiedene Zielgruppen in sehr verschiedenen und teilweise auch sehr speziellen Zusammensetzungen angeboten. Unter den Begriff der Nahrungsergänzungsmittel fallen alle Zubereitungen, die Inhaltsstoffe enthalten, die der menschliche Körper benötigt und normalerweise über die Nahrung aufnimmt. Für den Fall, dass bestimmte Stoffe nicht ausreichend in der Nahrung vorhanden sind, sollen Nahrungsergänzungsmittel die Lücke schließen.

Deshalb enthalten Nahrungsergänzungsmittel, die die Grundversorgung sicherstellen sollen, im Wesentlichen Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Viele enthalten zusätzlich bestimmte Proteine und Fette. Art und Menge der Inhaltsstoffe orientieren sich an den Vorgaben und Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Außerdem sind für viele Vitamine und Spurenelemente Grenzwerte festgelegt, um eine Überdosierung zu vermeiden.

Ernährung gestern und heute

Grundsätzlich ist der Mensch von der Natur aus dafür ausgelegt, mit der Nahrung all das aufzunehmen, was er benötigt. Allerdings sind die Voraussetzungen heute völlig anders als zu der Zeit, als sich unser Organismus, die Verdauung und der Stoffwechsel entwickelt haben. Die heute verwendeten Nahrungsmittel bieten einen ungleich höheren Nährstoffgehalt an Kohlenhydraten und Fetten, während die Menge an Vitaminen und Spurenelementen in etwa gleich geblieben ist. Aufgrund der veränderten Zusammensetzung der Nahrungsmittel und den zugleich veränderten Lebensgewohnheiten, wo ruhende Tätigkeiten die körperliche Arbeit weitestgehend ersetzt haben, müssten wir heute eigentlich viel weniger Nahrung zu uns nehmen als früher.

Aufnahme mit der Nahrung

Zudem orientieren sich heute die Zusammenstellung der Lebensmittel und die Zubereitung der Speisen am Geschmack, weniger an Verfügbarkeit und Nutzen der Zutaten. Viele Nahrungsmittel bieten ernährungstechnisch überhaupt keinen Gesundheitswert und werden nur wegen des guten Geschmacks verzehrt. Studien wie die nationale Verzehrstudie II haben gezeigt, dass zum einen viel zu wenig Obst und Gemüse gegessen wird, wobei nicht einmal die Hälfte aller Befragten die empfohlene Menge pro Tag erreicht, und zum anderen eine Mangelversorgung an Vitaminen und Mineralstoffen die Bevölkerung durchzieht. Besonders stark zeigt sich das bei der Versorgung mit Vitamin D und Calcium, welche zusammen für die Knochendichte verantwortlich sind, sowie beim Eisen und der Folsäure. Gerade diese ist für Frauen mit Kinderwunsch und in Schwangerschaft und Stillzeit aber unverzichtbar und sollte daher als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden.

Nutzen der Nahrungsergänzungsmittel

Wer sich bewusst gesund ernährt, ist auf Nahrungsergänzungsmittel nicht angewiesen. Wer jedoch einen erhöhten Bedarf hat, sollte über eine Einnahme nachdenken. Besonders hoch ist der Bedarf bei großer körperlicher und geistiger Belastung. Stress im Job, wenig Schlaf, häufige Erkrankungen und höheres Alter sind Risikofaktoren und erhöhen den Bedarf.

Hat man sich zur Einnahme entschieden, sollte man unbedingt zu hochwertigen Produkten greifen. Orthomol bietet beispielsweise eine Vielzahl verschiedener Kombinationsmittel an, welche genau auf die speziellen Bedürfnisse verschiedener Patientengruppen zugeschnitten sind und deren Inhaltsstoffe gut aufgenommen werden können. Bei häufiger Müdigkeit und Erschöpfung kann eine Kur mit Vitasprint die Vitamin B-Reserven auffüllen und zu neuer Energie verhelfen. Generell gilt: Überdosiert können Nahrungsergänzungsmittel auch schaden, daher sollte ihre Einnahme gut überlegt sein!

Diskussion / Feedback

Jetzt bist Du gefragt. Hau gleich hier unter diesen Artikel in die Tasten oder schreib uns einfach auf die ErnährungsQuatsch-Facebook-Pinnwand. Bis gleich!

Klicke hier und werde jetzt ErnährungsQuatschler. Warum Du das machen solltest?

{ 38 Kommentare... lies sie unten und schreibe selbst einen.… add one }

  • Paul Kliks 28. September 2012 um 11:16

    Hier können alle kommentieren. Mit oder ohne Facebook Konto. Haut in die Tasten!!! ;)

    Antworte edit
    • sabine 2. Oktober 2012 um 22:04

      Hallo , fand den Artikel sehr interessant. Ich beschäftige mich auch seit einiger Zeit damit, wie ich mich gesünder ernähren kann. Ich bin auch der Meinung, dass, wenn man sich gesund und abwechslungsreich ernährt, eigentlich keine Nahrungsergänzungsmittel erforderlich sind. Aber die meisten Menschen wählen Essen wirklich nur noch nach Geschmack aus, und achten gar nicht mehr darauf, was sie da eigentlich zu sich nehmen… Deswegen finde ich solche Seiten wie diese einfach toll… Gruß Sabine

      Antworte edit
      • Paul Kliks 3. Oktober 2012 um 9:21

        Hallo Sabine,

        toll, dass Du hier bei uns gelandet bist. Herzlichen Willkommen.

        Nach dem Geschmack wählen bestimmt viele Menschen ihr Essen aus. Ich denke aber, das ein weiterer Parameter mit entscheidend für deren Entscheidungen ist.

        -> Die schnelle Verfügbarkeit von “Lebens”mitteln.

        Lieber schnell mal mit dem Kind in McDonalds rein wenn’s quengelt, anstatt eine schnelle, einfache und leckere Mahlzeit vorzubereiten wenn man außer Haus geht. Weißt Du was ich meine? Und wenn man es nicht mal gebacken bekommt sein Kind mit angemessener Nahrung zu versorgen, dann klappt das mit der eigenen erst recht nicht :(

        edit
  • Patrick | www.Supplement-Guide.de 28. September 2012 um 11:40

    Sehr schöner Artikel von euch beiden.
    Bin der selben Ansicht. Nur im letzten Abschnitt hört es sich zu Beginn ein wenig so an, als ob Nahrungsergänzugsmittel Erkrankungen oder Schlafmangel entgegenwirken. Ist natürlich nicht so von euch gemeint, da bin ich mir sicher.

    Ansonsten denke ich, dass Nahrungsergänzungen nicht mehr Chemie enthalten als unsere Fertiggerichte. Auch ansonsten decke ich Zwischenmahlzeiten sehr gerne über einen Shake oder so ab. Gibt wirklich viele Produkte mit einer sehr guten Qualität.

    Viele Grüße an dich Paul,
    Patrick

    Antworte edit
    • Paul Kliks 28. September 2012 um 12:25

      Da gebe ich Dir recht, dass sehr viele Fertiggericht deutlich schlechter abschneiden bzgl. der Nährwerte als ein Eiweißshake beispielsweise.

      Habe mich sehr über Dein Feedback gefreut, Patrick!

      Antworte edit
  • streeter111 28. September 2012 um 13:20

    Hallo,persönlich nutze ich Proteinkonzentrate, da ich mich Kohlenhydratarm, aber Eiweiss- und Fettreich ernähre. Hinzu kommt noch fast fleischlos, Milch und Joghurt sind ebenfalls tabu. Viel Obst und Gemüse – und Eier, mindestens 20 pro Woche. Fleisch gibt es nur, wenn ich mir sicher bin, dass es Fleisch aus natürlicher Haltung ist, z.b. Wild vom Förster. Fertiggerichte gibt es grundsätzlich nicht! Mein Blutbild ist ganz hervorragend und krank bin ich eigentlich nie, selbst Erkältungen kommen nicht mehr vor. Trainingsumfang ca. 10-12 Std die Woche.

    Sportlich Grüße!!!

    Antworte edit
    • Paul Kliks 29. September 2012 um 8:47

      Hi “Streeter” (mag Du uns nicht Deinen richtigen Namen verraten?? (; ),

      besten Dank für Dein Kommentar. Das hört sich ja fast nach Paleo an ;)

      Was für Training absolvierst Du mit dieser Art von Ernährung? Marathon, Bodybuilding, Schach ;) ??? ***Ironiemodus AN ;) ***
      Hast Du einen Favoriten bzgl. Proteinkonzentrate??

      Antworte edit
    • Dieter 4. Oktober 2012 um 11:31

      Hallo Paul,

      primär trainieren ich mit BWE’s auf Front/Backlever, Planche Klimmzug und Dips. Hinzu kommen Übungen mit Kettlebells, hier Swing, Snatch und Goblet-Squat,aber mit sehr hoher WH-Zahl (>40WH). Zusätzlich noch Mountainbiken oder Jogging. Da ich in Garmisch wohne, sind dieses immer Bergeinheiten.
      Paleo kenne ich nur vom Namen her, kann also nicht beurteilen ob meine Ernährungweise auf Paleo beruht.
      Meine bevorzugtes Proteinkonzentrat darf möglichst kein, bzw. sehr wenig, Kohlehydratanteil besitzen und sollte die Geschmacksrichtung “Natur” haben. Ich bin kein Freund der künstlichen Geschmacksstoffe bzw. Geschmacksverstärker…

      Antworte edit
      • Paul Kliks 15. Oktober 2012 um 5:42

        Hi Dieter ;)

        kommst also aus Garmisch… eine sehr schöne Gegend ;) ))

        Hört sich sehr cool an, was Du machst. Darf ich denn fragen, welches Proteinpulver Du derzeit verwendst bzw. was Dein Favorit ist???

        edit
  • Maren 28. September 2012 um 13:23

    Hallo Paul,
    ich nehme seit vielen Jahren Nahrungsergänzungen – allerdings eigentlich nur eine. Ich bin kein Freund von den künstlichen Vitaminen – weil die eben nicht alles enthalten (können), was im Original (der Früchte) enthalten ist. Ich nehme daher eine NE aus Obst und Gemüse und Beeren – sonst nichts. Die enthält dann auch die sekundären Pflanzenstoffe, die ja mindesten so wichtig sind wie die Vitamine – vermutlich wichtiger. Und davon gibt es einige Tausend.
    Angefangen, weil wir immer krank waren und weitergenommen, weil einfach erhöhter Bedarf besteht.

    Antworte edit
  • Eva Hildebrand 28. September 2012 um 13:32

    Alle Nahrungsergänzungen. die ich bisher eingenommen habe wirkten sich stets schlecht.aus.
    Auch die so hoch gepriesenen Fischölkapseln.

    Da ich niemals Fertiggerichte und niemals Fastfoodgerichte verzehre und mich jeglicher Süßigkeiten enthalte kann ich auf Ergänzungen verzichten.
    Vitamine und Mineralstoffe aus dem natürlichen Verbund der In der echten Nahrung enthaltenen Begleitstoffe, herausgerissen, können nicht gut sein.
    Ich esse Obst, Gemüse.und Eiweiß.und habe beste Blutwerte.

    Antworte edit
    • Paul Kliks 29. September 2012 um 8:43

      Hallo Eva,

      freu mich sehr über Deinen Kommentar und ich denke Dein letzter Satz trifft den Nagel auf den Kopf. Sind Blutwerte in Ordnung und fühlt man sich dementsprechend sind Ergänzungen nicht notwendig.

      Denn was soll man den ergänzen, wenn alles “vollständig” ist??? ;)

      Antworte edit
  • Iris 28. September 2012 um 13:46

    Hallo,

    ich finde den Bericht auch sehr schön! Vielen Dank dafür.

    Beim Lesen kamen mir dieselben Gedanken wie Patrick.

    Mich persönlich würde auch sehr interessieren wie Nahrungsergänzungsmittel hergestellt werden und wie deren Bioverfügbarkeit, im Vergleich zu natürlichen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, ist.

    Aber ich denke das dieser Bereicht eher einen kleinen Kick geben möchte und dafür ist er. meiner Ansicht nach, auch sehr gut!

    einen lieben Gruß
    Iris

    Antworte edit
    • Paul Kliks 29. September 2012 um 8:41

      Hallo Iris, besten DAnk für Dein Feedback.

      Ich glaube das Thema “Herstellung von Nahrungsergängzunsmittel” will ich gar nicht vertiefen ;) Nein, im Ernst… Das ist ein wichtiger Aspekt, der bereits auf meiner Liste steht. Die Bioverfügbarkeit “resultiert” aus sehr vielen Faktoren. Das wird sehr spannend sein, darüber mit euch zu quatschen.

      Welche Vitamine/Mineralstoffe würden Dich den am meisten interessieren???

      Antworte edit
  • Mario 28. September 2012 um 14:13

    Also das natürliche Stoffe besser sind, als sowas, da sind wir uns ja alle einig. Keine Frage. Bei dem Vergleich Nahrungsergänzungsmittel gegen Fertiggerichte kommt mir der etwas überzogene Vergleich in den Sinn, was besser wäre: Ein Finger abschneiden, oder zwei ? Is beides schlimm, aber besser nur einen verlieren.

    Letztlich esse ich aus organisatorischen Gründen auch hier und da mal ein Fertiggericht. Genau so wie ich bei einer 800 bis 1000 kcal. Ernährung auf längere Zeit nicht um zusätzliche Vitamine herumkomme (Multibionta vom Doc verordnet). Zudem ergänze ich mein Magnesium etwas. Letztlich habe ich mich vor meiner Gewichtsreduktion extremst ungesund ernährt. Habe eigentlich auf nichts mehr geachtet. 0 Obst, 0 Gemüse, viel Fett, viel Fleisch, viel Zucker und KHs in Massen. Im Vergleich ernähre ich mich jetzt supergesund, und wenn da z.B. mal ein Fertiggericht zwischenrutscht, ist das für mich ok, will ja nicht päpstlicher sein als der Papst.

    Ich will damit sagen, beser ohne als mit, aber wenn mit, sollte man sich a) schon etwas damit auskennen (denn zu viel hiervon oder davon kann eher schaden als gut sein), und b) nicht übertreiben.

    Was Shakes angeht, halte ich sie für absolut ok. Gerade bei wenig Kohlenhydrate ist z.B. zugeführtes Eiweiß ja wichtig.

    Antworte edit
    • Paul Kliks 29. September 2012 um 8:35

      Hi Mario,

      yep, der Vergleich mit den Fingern ist “passend und zutreffen”. Nach dem Motto: “Lieber das bessere Übel wählen!”

      Zu Deiner 800 – 1.000-Kalorien-Diät habe ich aber eine kurze Frage an Dich:

      Wie viele Mikronährstoffe würdest Du theoretisch essen, wenn Du von den 1.000 Kalorien z.B. 600 kcal aus frischem und unterschiedlichen Gemüse zuführen würdest?? ;)

      Antworte edit
  • Lutz 28. September 2012 um 19:07

    Hallo Paul,
    Yepp, Nahrungsergänzungmittel habe ich auch schon genommen und nehme sie noch. Aktuell ein neutrales EW-Pulver mit extrem niedrigen KH-Gehalt. Benutze ich u. a. für Fett-haltige Shakes nach dem Training. Kommt eigentlich gar nicht so schlecht verglichen mit den sonst üblichen.

    Grüße
    Lutz

    Antworte edit
    • Paul Kliks 29. September 2012 um 8:31

      Hi Lutz, teile Deine Erfahrungen doch etwas genauer mit uns. Welches Produkt ist das denn? Und was mich sehr interessiert ist das Rezept für Deinen Shake ;)

      Antworte edit
    • Lutz 1. Oktober 2012 um 8:44

      Moin Paul,

      Antworte edit
    • Lutz 1. Oktober 2012 um 9:02

      Guten Morgen Paul,

      krebse lseit langem darum herum, wie ich wieder detwas mehr Muskeln aufbauen kann. Training ist eben nicht alles und die Ernährung halt auch wichtig.
      Da ich bisher mit meinen Methoden nicht sonderlich viel erreicht habe, habe ich mich umgeschaut und bin auf ein Buch zur anabolen Diät gestoßen. Zugegegeben, das Konzept ist gewöhnungsbedürftig und führt zu einer relativ schnellen Gewichtszunahme, z. T. schneller als man selbst es möchte, wenn man es so durchzieht wie in dem Buch beschrieben.
      Leider ist in diesem Konzept Obst nur an den Fresstagen erlaubt….
      Der Fett-Shake nach dem Training als Ersatz für ein Abendessen kann aber mit der entsprechenden Menge kcal (zw. 500 – 650) gut herhalten.
      Und hier ein Rezept für den Fett-Shake:
      30-40 g EW-Pulver (ich verwende z. Zt. Muscle 95 von Inkospor)
      1/2 Avocado (ca. 70-80g)
      1 EL Walnuss-Öl oder Leinöl (ca. 10 g)
      1 1/2 EL Leinsaat geschrotet (ca. 15- 20 g)
      1 geh. EL vollfetter Frischkäse (ca. 50g)
      300 – 400 ml Wasser
      1/2 TL gemahlene Vanille
      1/2 TL Stevia (pur, nicht das mit malto versetzte zeugs)
      1 geh. TL Zimt

      Die festeren Bestandteile mit dem Öl, den Pulvern und etwa 100 – 150 ml Wasser zuerst in den Mix-Becher und kräftig durchmixen. Dann mit dem restlichen Wasser auffüllen und nochmal etwa eine 1/2 Min. durchmixen. Fertig.

      Grüße Lutz

      Antworte edit
  • Micha 28. September 2012 um 19:15

    Hallo Paul,.. und alle anderen Blog-Writer.. sicherlich gibt’s viele sogenannte Nahrungsergänzungsmittel in Form von Pillen, Brausetrunks u.ä…
    schaut mal auf http://www.lavita.de rein… [Anmerkung : ich werde NICHT gesponsert !] ich persönlich halte dieses Produkt für eine konkurenzlose Alternative …:-)))
    Gruß Micha

    Antworte edit
  • Lutz 28. September 2012 um 20:53

    Nachtrag

    Mache gerade einen Selbstversuch mit viel Fett und Eiweiß. Ein “Fresstag” alle 6 Tage …
    Mal sehen, was es bringt…

    Gruß
    Lutz

    Antworte edit
  • Marnuel R. 29. September 2012 um 8:31

    Hallo zusammen

    Ich persönlich nehme keine Nahrungsergänzungsmittel, aus einem Einfachem Grund.

    Alle Vitamine, Mineralstoffe oder Spurenelemente findet man ganz natürlich auch in Früchten, Gemüse, Nüssen oder sonstigem.
    Ich kann jedoch einige Ausnahmen machen, welche bei mir nicht zutreffen.

    1. Man hat Mangelerscheinungen
    2. Man treibt viel Sport (Leistungssport)
    3. Geld/Zeit – Mangel um sich ausreichen und Gesund zu Ernähren

    Aber auch dann sollte man Vorsichtig sein, welches Produkt wann man nimmt und in welchen Mengen.

    Jedoch vertrete ich ganz klar die Meinung!!!
    !Wer sich gesund und ausreichend ernährt, braucht auch beim privatem Leistungssport keine oder nur ganz geringfügig solche Mittelchen.

    Ich unterscheide im Prinzip zwischen zwei Mittel:
    1. Natürliche Mittel (Obst, Gemüse gepresst in Tablettenform z.B.)
    2.”Künstlich” hergestellte Vitamine ect. (durch Gen veränderte Pilze ect.)

    Mit freundlichen Grüßen
    Marnuel

    Antworte edit
    • Paul Kliks 1. Oktober 2012 um 10:01

      Hallo Marnuel,

      besten Dank für Dein ausführliches Feedback. Du triffst den Nagel auf den Kopf, WENN man ausreichend und vielfältig Gemüse und Obst isst, ist eine Supplementation mit speziellen Nahrungsergänzungsmittel nicht notwendig.

      Habe letztens gar von einer Studie gehört, bei der Leistungssportler mit und ohne Nahrungsergänzungsmittel begleitet worden sind und deren Leistungsfähigkeit kontrolliert wurde. Die Sportler, die Vitamin- und Mineralpräparate in hoheren Dosen zu sich nahmen mussen Leistungseinbußen hinnehmen. Ich mach mich mal auf die Suche, ob die Studie in Schriftform finde!

      Antworte edit
  • Mario 29. September 2012 um 9:07

    Jo Paul, da hast du natürlich recht. Ich esse sogar sehr gerne Gemüse, aber es muss auch wirklich frisch sein. Und ob du es glaubst oder nicht, hier gibt es Tage, da bekmmt man nicht mal ansatzweise frisches Gemüse oder Obst. Da sind Möhren oder Gurken, die sich schon wie Gummi biegen, holzige Kohlrabi, muffig riechende Weißkohlköpfe, mehlige Äpfel, Birnen … und ich könnte noch ne Weile so weiter machen.

    Meine Frau ist vollzeit berufstätig, kümmert sich um wirklich alles, plus Kind und das meiste im Haushalt. Dazu noch keinen Führerschein. Da ist einfach dann auch nicht die Zeit dazu da, um noch groß mit dem Bus auf Frischgemüsesuche zu gehen. Und wenn sie nach 14 Stunden abends ko auf die Couch fällt, dann schicke ich sie auch nicht mehr los.

    Auch einen sogenannten Frischobst Lieferservice hatten wir schon … das war gar nichts. Frag mal meine Frau, wie ich mich immer aufrege, wenn mal wieder nichts zu bekommen war. Ich vergleiche das immer gern mit alten DDR Zeiten.

    Sobald ich aber auch wieder selbst einkaufen kann, wird sich ernährungsmäßig noch mal eine ganze Menge ändern. Derzeit muss ich das Beste aus der Situation rausholen, und ich bin da ganz zufieden mit so.

    Antworte edit
  • Susi 30. September 2012 um 7:33

    Nahrungsergänzungsmittel habrn mir persönlich geholfen, wieder gesund zu werden. Aber es müssen die richtigen sein. Künstlich hergestellte Produkte aus dem Labor sind fragwürdig, darum nehme ich nur Produkte aus natürlichen Extrakten von Herstellern meines Vertrauens. Ich kann darüber nur positives berichten und bin froh, meinen Körper unterstützen zu können.

    Antworte edit
    • Paul Kliks 1. Oktober 2012 um 9:57

      Hallo Susi,

      herzlichen Dank für Dein Feedback. Freue mich sehr zu hören, dass Dich Nahrungsergänzungsmittel unterstützt haben wieder fit zu werden. Darf ich fragen mit welchen Produkten Du diese gute Erfahrung gemacht hast???

      Antworte edit
    • Susi 1. Oktober 2012 um 12:36

      Ich habe eine Schwermetallausleitung nach Klinghart gemacht mit Chlorella Algen, Bärlauch und Koriander. Zudem nehme ich Schwarzkümmelöl wegen einer Autoimmun-Schilddrüsenentzündung und Produkte, die ich aufgrund einer Vitalanalyse speziell empfohlen bekam.

      Antworte edit
    • mette 7. Oktober 2012 um 19:17

      Das finde ich sehr interessant,
      ich persönlich ernähre mich grundsätzlich gesund und achte auf natürliche inhaltsstoffe ,zudem bin ich extrem sportlich unterwegs habe jedoch ständig gesundheitliche Probleme.
      Schlechtes Hautbild und hin und wieder arge Probleme mit den Bronchien.Hier würde mich mal interessieren über welche Ergänzungsmittel ich mich informieren sollte um dem Vorzubeugen.

      Antworte edit
      • Paul Kliks 15. Oktober 2012 um 5:39

        Hi Mette, was bedeutet in Deinen Augen den zunächst “extrem sportlich unterwegs”???

        edit
      • mette 6. November 2012 um 14:44

        Zur Zeit betreibe ich 7 mal die Woche Sport.Nicht unter 2 Stunden aber bis zu 6,5 h.
        Mangelerscheinungen wenn ich dabei keine Snacks zu mir nehme spüre ich nicht,allerdings wies mich mein Trainer ebenfalls daraufhin dass ich zu wenig Nahrung zu mir nehme und zu viel Ausdauertraining nebenbei mache.
        Aber Vitaminpräperate scheinen mir hier keine Ergänzung zu sein sondern lediglich “Füllmaterial”

        edit
      • Coach Paul 27. Dezember 2012 um 19:34

        Was lässt Deinen Trainer darauf schließen, dass Du zu wenig Nahrung zu Dir nimmst??

        edit
  • eva-maria 30. September 2012 um 9:36

    @streeter111,

    bei 21 Eiern pro Woche, keinen Milchprodukten, kaum Fleisch keinen Kh, Obst und Gemüse, wie wird man als trainierender Mann da satt. Das wären 3 Eier pro Tag.
    Das esse ich ja schon zum Frühstück….

    Antworte edit
    • Streeter111 14. Oktober 2012 um 13:55

      Hallo Eva-Maria,
      ich nehme täglich 2-3 Protein-Drinks zu mir, zusätzlich (vor allem wenn Hunger aufkommt) relativ viel Nüsse.Im Gemüse und Salat spare ich nicht mit sehr gutem Öl. Die KH sind ja nicht ganz gestrichen, es kommt vor das ich auch mal eine Semmel esse. Mir reicht es vollkommen; allerdings werde ich, nicht unbedingt gewünscht, kontinuerlich schwerer. Durch meine BWE’s ist es überwiegend Muskelmasse,mein Körperfettanteil bleibt ziemlich konstant. Die Umstellung von der KH-Verbrennung zur Fett-Verbrennung hat aber schon einige Wochen gedauert, da wa ich dann auch nie richtig satt…

      Antworte edit
  • John 6. Dezember 2012 um 19:03

    Hi,

    ich war in Bezug auf Nahrungsergänzungsmittel lange Zeit auch sehr zurückhaltend. Aber beim Marathon und diversen Triathlons habe ich dann gute Erfahrungen gemacht. Täglich würde ich die Produkte nicht konsumieren, aber in manchen Extrembelastungen sehe ich es ähnlich, dass sie eine sinnvolle Ergänzung darstellen können.

    Antworte edit
    • Coach Paul 6. Dezember 2012 um 22:27

      Hi John und willkommen hier auf ErnährungsQuatsch.

      Cool, dass Du vorbei schaust ;)

      Deinen Standpunkt finde ich toll. Eine sinnvolle ERGÄNZUNG -> Ja! Und wie Du so schön sagst… in manchen “Extremsituationen”. Und dieses sind nicht jederzeit gegeben. Einen schönen Nikolausabend Dir noch und hoffentlich bis bald!

      Antworte edit

Was meinst Du dazu?